Chirurgische Praxis Lothar Gussning
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44137 Dortmund

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Aktuelles

Besenreiser haben ihren Namen, weil sie einem Besenreisig ähnlich sehen. Es sind kleine erweiterte Venen dicht unter der Haut, die mit Blut gefüllt sind und daher durch die Haut als dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar werden. Sie kommen vor allem bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr vor – je nach Veranlagung auch früher. Besenreiser sind im Gegensatz zu Krampfadern nicht krankhaft und verursachen keine ernsthaften Beschwerden. Sie stören jedoch die Ästhetik. Daher wünschen viele Patientinnen eine Beseitigung. Bei der Beseitigung von Besernreisern hat sich die Verödung bewährt. Bei der sog. Sklerotherapie wird eine Flüssigkeit (Aethoxyssklerol) in die erweiterte Vene gespritzt. Mit dieser nebenwirkungs- und schmerzarmen Behandlung wird eine Reizung der Venenwand verursacht, die einen Verschluss des Gefäßes bedingt. Dabei kommt es zunächst zu einer Blutgerinnung in den behandelten Gefäßen mit deutlich sichtbaren Gefäßkonturen. Dieser Effekt zeigt eine erfolgreiche Behandlung an und ist daher normal. Im Rahmen eines fortschreitenden Heilungsprozesses verkleben die Gefäßwände miteinander und verschließen das Gefäß. Die verödeten Besenreiser verblassen und werden vom Körper resorbiert. Im Gegensatz zur Therapie bei Krampfadern ist die Verödung von Besenreisern eine kosmetische Behandlung und daher eine IgEL-Leistung. Die Kosten werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und müssen privat liquidiert werden. Die vorab notwendige Gefäß-Diagnostik ist hingegen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.